Vor ein paar Monaten schrieb ich für die Zeitung «P.S.» über das Buch «Velowende», das unter anderem der Frage nachgeht, was es braucht, um eine «Velostadt» zu werden. Geblieben ist mir dieser prägnante Satz: Velostadt wird man, wenn man es will. Er kommt mir seither beim Velofahren des Öfteren in den Sinn, so auch in den Sommerferien, in denen wir entlang des Tauernradweges unterwegs waren. Die Route führt von den Krimmler Wasserfällen her erst der Salzach entlang und folgt später dem Inn bis nach Passau. Vor allem nach Salzburg bedeutete das Überqueren des Flusses meistens, dass man von Österreich nach Deutschland, genauer Bayern, wechselte oder umgekehrt.
Und wo wollten sie nun Velostädte sein, hüben oder drüben? Schwer zu sagen, wobei: An ein doch eher extremes Beispiel erinnere ich mich gut.…
