Anton Tschechow, Arthur Schnitzler, Friedrich Schiller, François Rabelais, Louis-Ferdinand Céline, Arthur Conan Doyle, Michail Bulgakow, Gottfried Benn, Alfred Döblin, William Somerset Maugham, Georg Büchner, António Lobo Antunes … – was haben diese Autoren gemeinsam? Sicher, alle sind Klassiker der Weltliteratur, Teil des Kanons, der großen, vielstimmigen Erzählung vom Leben der Menschen auf dieser Erde. Doch diese Schriftsteller verbindet auch noch etwas anderes: ihr zweiter Beruf. Sie alle waren oder sind Ärzte.
Nun scheint ein Medizinstudium ohnehin auf vieles im Leben – und in den Künsten – vorzubereiten. Es gibt malende Ärztinnen und Ärzte, die Schauspielerinnen Christiane Paul und Maria Furtwängler etwa sind studierte Medizinerinnen und praktizierten auch, ebenso wie der Musiker Mark Tavassol, der in Bands wie Wir sind Helden und Gloria spielt, oder die Kabarettisten Georg Ringsgwandl und Eckart…
