Jens-Christoph Brendel Stellv. Chefredakteur
Ich muss mich outen: Ich höre noch Radio, und das nicht nur im Auto, sondern beispielsweise auch am Samstagvormittag. Da läuft eine meiner Lieblingssendungen im DLF: „Klassik-Pop-et cetera“. In jeder Folge darf ein mehr oder minder bekannter Künstler – sei es ein Schriftsteller, Schauspieler oder Musiker – seine Lieblingsmusik, die ihn besonders berührt und geprägt hat, den Hörern vorstellen. Natürlich trifft die Auswahl in Gänze eher selten haargenau meinen Geschmack, aber sie ist immer überraschend, immer erweitert sie den Horizont, häufig bringt sie mir Neues näher, nie zuvor Gehörtes. Oft schon bin ich da auf Musik gestoßen, die mir völlig unbekannt war, und hin und wieder habe ich mir direkt nach der Sendung die CD eines Künstlers bestellt, dessen Musik ich eben zum ersten Mal im…
