509 Milliarden kWh Strom (509 TWh) wurden 2022 in Deutschland erzeugt und in die Netze eingeleitet – im Vergleich zu 2021 eine Reduktion um 1,9 Prozent. Der größte Anteil davon kam immer noch aus Kohlekraftwerken – nicht zuletzt eine Folge der reduzierten Gasbezüge aus Russland: 33,3 Prozent, also genau ein Drittel, wurden noch mit der „alten“ Technik erzeugt, der eigentlich abgeschworen werden soll. Auf Platz zwei folgt mit 24,1 Prozent die Windkraft – gegenüber dem eher windarmen Jahr 2021 eine Steigerung von 21,6 Prozent. Die Verstromung von Erdgas wurde von 12,6 auf 11,4 Prozent zurückgefahren, Photovoltaik steigerte sich von 8,7 auf 10,6 Prozent. Als dritte regenerative Quelle lieferte die Wasserkraft 3,2 Prozent nach 3,5 Prozent im Vorjahr.
Insgesamt trugen erneuerbare Energien knapp 236 TWh bei – eine Steigerung von 220…