Bon Iver: SABLE, fABLE
Justin Vernon ist ein musikalischer Abenteurer – bei Bon Iver weiß man entsprechend nie so recht, was als Nächstes kommt. Während sein Debüt noch ätherischen Bedroom-Folk präsenierte, hat er sich auf späteren Werken experimentellen Klängen, Elektronik und Indie-Pop geöffnet. Auf „SABLE, fABLE“ scheint Vernon keine klare Linie zu verfolgen, sondern einfach das zu tun, was ihm gefällt. Von melancholischem Folk-Singer-Songwriter-Sound über elektronisch angehauchte Stücke, Ambient, Country und R&B bis hin zu (manchmal etwas kitschigem) Pop deckt er ein breites Spektrum ab. Mit Dijon, Flock Of Dimes und Danielle Haim sind zudem spannende Gäste vertreten. Was alle Songs eint, ist Vernons unverkennbare Stimme – mal tief und warm, mal im hohen Falsett. Man würde sie wohl aus tausenden Stimmen wiedererkennen. Ein Album, das die gesamte Karriere von…
