1. FABRIZIO CONSOLI IL MAESTRO
(aus der CD „10“, Seite 111)
Drei auf der akustischen Gitarre angeschlagene Moll-Akkorde – E-Moll, HMoll, A-Moll –, Schlagzeug und E-Gitarre in Lauerstellung, einsetzender Bass, das alles faszinierend garniert mit genau den richtigen Pianotupfern und einem leichten Sich-Einsingen: Der Anfang von „Il Maes tro“ ist geheimnisvoll, stimmungsvoll, man mochte sagen meisterhaft. Und genauso lassig, aber total ausgefuchst geht dieses Stuck weiter, wenn Fabrizio Consoli mit seiner Superstimme zu singen, zu erzahlen beginnt. Der Mann ist ein Konner, ein Meister des Songwritings: Der Song als solcher ist auf seinem neuen, tollen Album „10“ herausragend, aber das clevere Arrangement und die Produktion machen daraus schlieslich ein nicht zu ergrundendes Kunstwerk. Hier weis jemand prazise, was er will und wie er es erreicht. Umwerfend. Sebastian Schmidt
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